Frage 45

Die Luxemburg-Leaks deckten Steuerdeals großer Firmen mit dem Luxemburger Finanzministerium auf, mit denen sie auch in anderen Ländern enorme Steuersummen sparten. Bekannt wurde es durch Whistleblower, die derzeit meist sehr schlecht geschützt werden. Eine neue Richtlinie soll dies jetzt ändern. Wie hoch schätzt die Kommission den Schaden, weil wegen zu geringen Schutz der Informanten Betrügereien im Auftragswesen nicht aufgedeckt werden?

(A) 500 Millionen Euro
(B) eine Milliarde Euro
(C) 5,8 Milliarden Euro.

Antwort: (C)

Einen ausreichenden Schutz haben in der EU nur zehn Länder: Frankreich, Ungarn, Irland, Italien, Litauen, Malta, Niederlande, Slowakei, Schweden und Vereinigtes Königreich. Die Panamapapers zu den globalen Steuerbetrügereien wären ohne Whistleblower nicht aufgedeckt worden.

Quelle: http://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20190311IPR31055/whistleblower-erstmals-eu-weiter-schutz-fur-hinweisgeber